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Regionales Fleisch von unserem Jochen

Das Naheliegendste findet sich oft nicht im nächsten Supermarkt. Wie bei unserer Arbeit auch suchen wir im Alltag ständig nach den besten Lösungen. Zu wundervollen Begegnungen oder Ideen kommt man nicht durch Zufall – eher durch Neugierde und Interesse. Hier die Geschichte, wie wir zu unserem Fleisch gekommen sind:

Reiter quatschen mehr als sie reiten – in diesem Fall stimmt das, denn wenn unser Hufschmied Jochen Herrmann in den Stall kommt, dann haben wir wirklich immer stundenlange Gespräche.

Jochen Herrmann ist der Sohn aus einer großen Bäckerei. Schon mit 18 Jahren entschied er sich, kein Fleisch mehr zu essen, dessen Herkunft er nicht kennt. Aus diesem Grund organisierte er sich damals zwei eigene Rinder.

Aus diesen zwei Rindern sind mittlerweile 30 bis 40 geworden, die komplett über die Schwäbische Alb verteilt stehen und der Landschaftspflege dienen. Wenn man Jochen fragt, wann er sich denn um die Rinder, das selbstgemachte Heu und die Pflege kümmert, lacht er und meint, dass ja nachts doch noch genug Zeit wäre.

Jochen kennt jedes Rind persönlich und kümmert sich um jedes einzelne. Wenn es ans Schlachten geht, fährt Jochen die Rinder persönlich und ist bis zum Schluss bei ihnen.

Das Fleisch ist bei ihm käuflich zu erwerben und wir sind sowohl mit dem Hofladen on Tour wie auch mit 4zig Abnehmer.

Jochen kennt die wundervollsten Produzenten der Region und jedes Gespräch mit ihm ist eine wahre Wissens-Explosion.

Er pflanzt zusätzlich Bäume und rettet fast schon vergessene Gewächse auf der Schwäbischen Alb.