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Kind und Beruf

Ganz ehrlich? Es ist die Hölle!

Aber eine wirklich schöne 🙂

Schon während meiner Schulzeit sagte mein bester Freund: „Wenn Du mal Familie hast, kochst Du noch für alle und schmeißt nebenher ein Unternehmen.“

Genau das mache ich jetzt, und ich kannte meine Grenzen noch nie so genau. Ich liebe meinen Job, ich liebe mein Kind und meinen Freund und ich liebe meine Hobbys. Ich bin Mama Mirácoli und platze vor Freude, wenn mein Tisch voll ist.

Ich konnte noch nie Privates von Geschäftlichem trennen und mache alles aus vollem Herzen.

Doch all das mache ich in einem Zeitgeist und einer Gesellschaft, in der Kinder nicht immer erwünscht sind. In der viele nur nach sich schauen und in der Frauen immer noch nicht so viel wert sind wie Männer.
Ok, das ist vielleicht überspitzt – aber an einigen Stellen leider noch immer wahr.

Als mein Sohn auf die Welt kam, war klar: Er ist bei mir mit im Büro. Von Anfang an hielt ich Präsentationen mit Baby im Tragetuch.
Und hatte ich zuvor geschäftlich immer mal wieder damit zu kämpfen, dass ich eine Frau bin … jetzt bin ich auch noch Mutter!

Mütter gehören mit Kaffee in der Hand auf den Spielplatz und sollen sich über den Windelinhalt ihrer Kinder unterhalten und nicht über werbliche Visionen für Unternehmen.

Ich bin es ja gewohnt, in keine Schublade zu passen. Also wage ich ein weiteres gesellschaftliches Experiment: Ich bleibe lieb und ziehe niemanden über den Tisch, wir leben eine faire Arbeitswelt und ich verbinde Kind und Beruf.